Aug 19
dhabermann

Vietnam – Hinterland und Küste

Da Lat –> Easy Rider –> Hoi An –> Hue

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Zusammen mit zwei anderen Backpackern fahren wir in einem kleinen Bus von Mui Ne nach Dalat. Wie immer sind die Sitzplatzabstände in Asien für große Menschen sehr begrenzt, aber die Fahrt dauert nicht so lange (ca. 3-4h). Auf der Suche nach einer Unterkunft finden wir schließlich das Mr. Peace Backpacker´s House. Jeder mit einem (sehr) schmalen Budget – kommt hier her! Unheimlich freundliche Gastgeber und alle haben sie lustige Namen. Als wir ankommen werden wir von Mr. Happy freudig umarmt. Ja, sein Name passt. Immer gut gelaunt, froh und dabei nur halb so groß wie ich. Jeden Abend gibt es ein Family Dinner, jeder darf mit essen. Mr. Peace vermittelt für mich einen Easy Rider. Einen was?

 

Busfahrt Mui Ne  --> Da Lat Da Lat - Mr. Peace BP´s House

Da Lat Da Lat

Da Lat - Crazy House Da Lat - Crazy House Da Lat - Crazy House Da Lat - Crazy House

Da Lat - Old Trainstation Da Lat - Old Trainstation

Da Lat Da Lat

 

Hoi An

Ein Städtchen mit ganz eigenem Charme. Ist das überhaupt Vietnam? Sieht mehr nach einer südchinesisch, japanisch, englisch, holländischen Mischung aus. Eine Verschmelzung einheimischer, sowie fremder Einflüsse. Aber es ist nicht nur der kleine Ort, den man in 20 Minuten durchquert hat, sondern ebenfalls der traumhafte Strand sowie die umliegenden Reisfelder, die es so wunderschön und einzigartig gestalten. Hier lässt es sich definitiv einige Tage aushalten. Ein Maßanzug in Thailand? Kommt nach Hoi An! Hier gibt´s Seidenanzüge in Top-Qualität zu Top-Preisen. Schließlich lag das Städtchen an der früheren Seidenstraße, was ebenfalls die unterschiedlichen Einflüsse erklärt. Da ich jedoch weder genügend Platz im Rucksack, noch einen Schimmer habe, wie ich mich innerhalb der nächsten Monate verformen werde, schone ich lieber meinen Geldbeutel.

 

Hoi An Hoi An Hoi An

Hoi An Hoi An  Hoi An

Hoi An Hoi An

Hoi An Hoi An

Hoi An

Hoi An Hoi An Hoi An

Hoi An

Hoi An Hoi An

Hoi An Hoi An

 

Weiter nach Hue

In meinem Leben bin ich ja noch nie Roller gefahren. Zeit das zu ändern. In Hoi An miete ich einen Roller und fahre von dort nach Hue. Anfangs etwas wacklig, nach ein paar Minuten läufts und außerhalb der Stadt überhole ich mit knapp 80km/h alle anderen. Ich muss ja wissen wie das Ding beschleunigt und bremst. Zunächst mache ich einen kleinen Abstecher zu den Marble Mountains. Mitten aus dem nichts formen sich einzelne Kalksteinberge auf denen Tempel thronen und sich Höhlen mit riesigen Buddhastatuten formen. Von dort fahre ich weite nach Da Nang und anschließend folgt über die Bergkette der schönste Teil. Bis auf ein paar LKWs, die den Berg hoch schleichen und ich einhändig überhole, fährt sonst so gut wie niemand diese Strecke. Immer wieder halte ich an und genieße den Ausblick.

In Hue bleibe ich nur eine Nacht, schlendere durch die Straßen und besuche die Kaiserstadt. Ist die Stadt nun wirklich sehenswert? Wäre der Eintritt zur Kaiserstadt nicht so teuer (ich glaube es sind knapp 7 USD – quasi knapp ein Drittel meines Tagesbudgets) und wäre es an diesem Tag nicht 40 Grad heiß, kann ich es empfehlen. Die meisten Gebäude sind jedoch nur Ruinen, sodass mir bei dieser Hitze schnell die Lust vergeht und ich nur nach dem nächsten Schattenplatz suche.

Am Abend fahre ich weiter nach Hanoi. Eigentlich bevorzuge ich den Nachtzug, jedoch ist der Nachtbus erheblich günstiger. Also heißt es wieder Beine anziehen und auf schlechten Straßen 12h auf den nächsten Morgen warten.

 

Marble Mountains Marble Mountains

Marble Mountains Marble Mountains

Marble Mountains Marble Mountains

Marble Mountains

Marble Mountains Marble Mountains

Da Nang Hoi An --> Hue

Hoi An --> Hue Hoi An --> Hue

Hoi An --> Hue

Hoi An --> Hue Hoi An --> Hue

Hoi An --> Hue Hue

Hue Hue

Hue

Hue Hue

Hue Hue Hue

Hue Hue

 

dhabermann
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gelernter Reiseverkehrskaufmann, Weltenbummler und leidenschaftlicher Hobbyfotograf


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