Jan 23
dhabermann

Philippinen – die Inseln

Cebu –> Moalboal –> Siquijor –> Oslob

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Die Philippinen bestehen aus mehr als 7000 Inseln. Alle kann man gar nicht sehen, also fliege ich in Richtung Cebu und begrenze meinen Besuch auf die umliegenden Inseln. Fotos habe ich in der Zeit wenige gemacht. Es war zu schön, um ständig abgelenkt zu werden.

 

Cebu

Eine Stadt, die ihre Einkaufsmall als Sehenswürdigkeit anpreist. Das sagt wohl schon alles. Aber als ich das zweite mal in der Stadt bin freue ich mich über die Mall sogar richtig. Ich esse Burger bei Jollibee, Pizza bei Pizzahut, Eis bei McDonalds und hau mir noch Crepés mit Banane und Nutella rein – wie im Paradies eben. Anschließend gehe ich ins Kino. Es ist kühl, es ist neu, es ist günstig. Und James Bond kann man sich schon mal anschauen.

 

Cebu Pacific Cebu

 

Moalboal
…ist nichts zu essen. Sondern ein kleiner Ort an der Westküste von Cebu Island. Ein Divemaster riet mir, wenn ich tauchen will, dann hier. Und irgendwie muss ich meinen neuen Tauchschein ja nutzen. Der erste Tauchgang war… ich weiß auch nicht, alle jubeln und freuen sich. Ich hab´s nicht verstanden, für mich waren es bunte Fische. Allerdings war das mein erster Tauchgang nach dem Kurs und ich konzentriere mich zu sehr auf´s Atmen und Überleben. Mir geht als erster die Luft aus. Ups. Der zweite Tauchgang ist dafür umso besser. Tausende Sardinen türmen sich über uns und formen Kreise um unsere Luftblasen. Schildkröten, Seeschlangen, Lobster, alles mögliche entdecken wir. Na gut, Lobster bin ich mir nicht mehr sicher, irgendwas ähnliches eben. Aber nun genieße ich auch diese völlig andere Welt sowie die Ruhe und Schwerelosigkeit unter Wasser.

 

Moalboal Moalboal

Moalboal Moalboal

Moalboal

Moalboal Moalboal

Moalboal

 

 

Siquijor
Per Bus, Tricycle, Fähre, Bus, Fähre, Tricycle komme ich auf der „Hexeninsel“ Siquijor an. Viel los ist hier nicht. Muss es auch nicht. Dafür gibt es Wasserfälle, heilige Bäume mit Peelingfischen, und ah… Moped fahren. Ich leihe mir mal wieder ein Scooter aus und erkundige damit die Insel. Auf Schotterstraßen, durch Wälder und Felder komme ich an einem kleinen Straßenlokal vorbei. Schon von weitem höre ich laute Musik und schrecklichen Gesang. Ein dicker, fröhlicher Filipino schreit lauthals ins Mikro und grölt zur irgendeiner Musik – Karaoke. Es ist 10:30 Uhr morgens. Er ist betrunken. Er lädt mich ein. Was soll ich machen. Wir stoßen zusammen an. Schnapsglas in der linken, Mikro in der rechten feiern wir zusammen und singen den nächsten Song. Als ich wieder losfahre bin ich fast traurig. Erlebt man soetwas bei uns zu hause? Und wenn ja, würde ich ebenfalls mitsingen?

 

An einer Kreuzung mache ich einen kurzen Stopp – kurz zu lange. Ich werde angequatsht, ob ich nicht die Butterfly farm besuchen will. Will ich nicht. Und kurz darauf finde ich mich mittendrin. Support the locals. Na gut. Und schön ist es ja doch.

 

Zurück am Strand ist meine Unterkunft ausgebucht, einzig ein Zelt können Sie mir anbieten. In erster Reihe am Strand genieße ich also den Sonnenunter-, Sonnenauf-, Sonnenzwischen- und was auch immer Gang. Reißverschluss auf und seaview for free.

 

Siquijor

Siquijor

Siquijor Siquijor - Heiliger Baum

Siquijor - Heiliger Baum

Siquijor Siquijor - Wasserfälle zum Baden

Siquijor

Siquijor Siquijor

Siquijor - Butterflyfarm Siquijor - Butterflyfarm - Fledermaus

Siquijor - Butterflyfarm

Siquijor - Butterflyfarm Siquijor - Butterflyfarm

Siquijor Siquijor

Siquijor

Siquijor Siquijor

 

 

Bohol
Wollte ich, war ich aber nicht. Verdammt. Da es mittlerweile nur noch einen Fähranbieter von Siquijor gibt, waren die Preise lächerlich teuer.

 

 

Oslob
Also zurück nach Cebu Island und ein paar Tage in die Nähe von Oslob verweilen. Der Ort wurde durch das Schwimmen mit den Whalesharks bekannt. Ich war dort – zum frühstücken. Entgegen der meisten anderen Touristen hatte ich es bereits im Vorfeld abgelehnt ins Wasser zu gehen. Ein weiterer Divemaster hatte mich vorher „gewarnt“. Menschenscharen werden auf kleinen Fischerbooten 20 Meter vor der Küste gefahren, hunderte Asiaten und andere Touris paddeln mit ihren orange leuchtenden Schwimmwesten gerade so an der Oberfläche, dass sie nicht absaufen. Boote links, Flossen rechts und irgendwo darunter die Whalesharks, die von den Fischern gefüttert werden. Viele nutzen die Gelegenheit, denn wann hat man schon die Möglichkeit mit Whalesharks zu schwimmen? Ich versuche jedoch solche Dinge trotzdem zu meiden. Einige Europäer meinten ebenfalls, dass sie es irgendwie bereut haben.

 

Also nehme ich den nächsten local bus, springe zur Tür herein und lass mich in der Nähe eines Wasserfalls absetzen. Es geht bergauf??? Ich bin faul, schnapp mir einen Rollerfahrer und setze mich für ein paar Pesos hinten drauf.

 

Siquijor

Cebu Island Cebu Island Cebu Island

Cebu Island

dhabermann
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gelernter Reiseverkehrskaufmann, Weltenbummler und leidenschaftlicher Hobbyfotograf


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