Okt 04
dhabermann

Laos II

Luang Prabang –> Vang Vieng –> Vientiane

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Luang Prabang, Vang Vieng, Vientiane. Ich war überall zweimal. Von Nord nach Süd und wieder zurück. Und nun kann ich sagen: Vergiss Vietnam, komm nach Laos!

 

Luang Prabang
Ein kleines charmantes Städtchen mit mehr Klostern als Wohnhäusern, könnte man so meinen. Ich setze mich zu einer jungen Mönchsgruppe dazu, die gerade orange-weiß farbene Armbänder knüpfen. Sie wollen gerne English lernen, also reden wir ein bisschen und ich helfe Ihnen beim Zeltabbau, versuche meine Handwerkskunst mit den Armbändern und lasse es wieder sein, da es unerträglich aussieht. Abends treffe ich mich wie üblich mit unzähligen anderen Reisenden in der Utopia Bar und tausche Erfahrungen und Tipps aus.

 

Luang Prabang Luang Prabang Luang Prabang

Luang Prabang

Luang Prabang

Luang Prabang Luang Prabang

Luang Prabang Luang Prabang

Luang Prabang - Kuang Xi Wasserfall Luang Prabang - Kuang Xi Wasserfall

Luang Prabang - Kuang Xi Wasserfall

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Luang Prabang - Kuang Xi Wasserfall

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Luang Prabang Luang Prabang

Luang Prabang

Luang Prabang Luang Prabang

Luang Prabang Luang Prabang Luang Prabang

 

Vang Vieng
ist dagegen richtig hässlich. Ein Partyort eben. Nicht mehr ganz mein Alter und ich weiß egtl. gar nicht mehr warum, aber ich bin trotzdem jeweils einige Nächte geblieben. Hab´s nicht eilig und schließlich gibt es Cafés, wo 24h die Serie Friends läuft und Fruchtshakes nur 1€ kosten. Es regnet in Strömen, ich miete mir einen Roller und fahre ein wenig durch den Schlamm. Auf halbem Weg zum Wasserfall gebe ich schließlich doch auf und fahre zu einer der vielen Höhlen. Abends freunde ich mich in der Sakura Bar mit ein paar der unzähligen Südkoreaner an. Und eines habe ich nun gelernt: Südkoreaner sind wirkliche Feierbiester, die alle anderen in den Schatten stellen. Die Bar ist voll gepackt mit jungen Leuten, die alle zusammen zu Gangnam Style tanzen. Ganz egal wie schlecht oder gut dieser Song sein mag, jeder kennt ihn. Europäer neben Japaner, Kanadier neben Südkoreaner, Chilenen und Chinesen. Sie alle tanzen zu den gleichen Songs, haben Spaß, lassen die Sau raus. Ähnlich wie auf einem Konzert oder Festival, wo man eine Verbindung, eine Gemeinsamkeit mit allen anderen fühlt, egal wo sie herkommen, wie sie ausshen oder was sie machen. Wenn ich überlege was für Nationen hier zusammenkommen und sie alle ihre beste Zeit des Lebens haben… Manchmal gibt es eben keinen ergreifenderen Moment als in Mitten einer leidenschaftlicher Partymenge. Oh.. das vermutlich der Grund, warum ich länger als geplant bleibe. Oder doch die traumhafte Landschaft drum herum? Wohl beides und alles.

 

Vang Vieng Vang Vieng

Vang Vieng

Vang Vieng Vang Vieng

Vang Vieng

Vang Vieng Vang Vieng

Vang Vieng

Chicken Laab Vang Vieng

 

Vientiane
gibt´s auch nichts zu tun und ich bleibe auch wieder 9 Tage. Hauptgrund ist, dass ich mein Visum für Myanmar beantragen will, allerdings erst Donnerstagnachmittag ankomme. Wie ich dann erfahre, ist Freitag der einzige Feiertag im Jahr, an dem die Botschaft geschlossen hat. Hätte man ja mal besser planen können. Also warte ich bis Montag, schlendere in der Zeit durch die Straßen, teste zwei verschiedene Burgerläden mit den Besten Burgern, die ich bis jetzt gegessen habe, freunde mich mit den Hostelstaff an und finde Dairy Queen, wo ich mir einmal am Tag ein Eis gönne. Montags erhalte ich mein Visum für Myanmar, dienstags lasse ich anschließend gleich noch mein Visa für Laos verlängern und für Mittwoch buche ich einen Bus morgens um 9.00 Uhr zurück nach Vang Vieng. Den Bus verschiebe ich dann doch wieder kurzfristig für den darauffolgenden Tag. Warum? Es ist großartig! Auch wenn eine Stadt wahnsinnig langweilig ist, wird sie nach einer ausreichenden Zeit zu einem Heim, in den man sich besser und besser auskennt, Menschen kennenlernt und sich irgendwie wohl fühlt. Ach, zum Glück habe ich nichts geplant!

 

Vientiane - Buddhapark Vientiane - Buddhapark Vientiane - Buddhapark

Vientiane - Buddhapark

Vientiane Vientiane

Vientiane

Vientiane Vientiane

 

Nola Guesthouse
Mitten im Nirgendwo springe ich aus dem Sammelpickup und drücke dem Fahrer ein paar Cents in die Hand. Von der Kreuzung aus laufe ich weitere 4km zum Guesthouse, bis auf der Hälfte ein netter Laote doch Mitleid empfindet und mich die restlichen Meter auf seinem Motorrad mitnimmt. Es befindet sich in einem kleinen Dorf, wo es außer diesem einen Guesthouse nur Einheimische gibt. Der Gastgeber ist wahnsinnig freundlich, spaziert mit mir durch das Dorf, stellt mich den Menschen vor, wir fahren zum Kloster, laufen durch Reisfeldern und über improvisierte Brücken. In diesem Ort ist niemand, keiner, gar nichts. Und als ich die Kühe am Lagerfeuer so betrachte denke ich nur: Verdammt. Ich bin richtig. Und das ist mein Leben.

 

Nola Guesthouse Nola Guesthouse

Nola Guesthouse

Nola Guesthouse Nola Guesthouse

Nola Guesthouse Nola Guesthouse

Nola Guesthouse Nola Guesthouse

Nola Guesthouse Nola Guesthouse

Nola Guesthouse Nola Guesthouse Nola Guesthouse

Luang Prabang --> Vang Vieng Luang Prabang --> Vang Vieng

Luang Prabang --> Vang Vieng

dhabermann
About the Author:
gelernter Reiseverkehrskaufmann, Weltenbummler und leidenschaftlicher Hobbyfotograf


1 Comments:

  1. Birgit
    November 03, 2015
    Reply

    Hallo Dominik Habermann,

    endlich, nach langer Zeit, mal wieder einen Blick auf den Blog geworfen :-). Macht es immer noch Spaß? Die Bilder sind phantastisch! Wir haben hier momentan richtig schöne Herbsttage – nachts saukalt und tagsüber angenehme Temperaturen und Sonne. Unsere Beilage für 2016 ist raus und wir sind gespannt wie sich alles entwickelt.

    Ganz herzliche Grüße aus Braunschweig und weiterhin viel Spaß!

    Birgit Bartosch


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