Jul 21
dhabermann

Kambodscha – Siem Reap

Ich sitze im Bus von Bangkok nach Siem Reap und als wir die Grenze zu Kambodscha erreichen gießt es in Strömen – ein herzlicher Empfang. Innerhalb weniger Sekunden sind die Straßen geflutet und wir komplett durchnässt. In dem ganzen Regenchaos habe ich meine Passbilder zu Bentragung des Visas im Bus vergessen. Ärgerlich, aber macht nichts. Zahlt man ein paar Dollar mehr, sind auf einmal gar keine Passfotos mehr nötig. Nach ca. 2-3h kommen wir schließlich in Siem Reap an und das Wetter ist wieder schön.

 

Siem Reap & Angkor Wat

Auf der Busfahrt habe ich jemand aus Ungarn kennengelernt und wir beide bleiben vorerst für 3 Nächte in Siem Reap. Wir besorgen uns ein 3-Tagesticket für Angkor Wat. Zwar teuer, aber doch lohnenswert. Das Ticket gilt für 3 beliebige Tage innerhalb einer Woche, also ganz entspannt. Am ersten Tag mieten wir die günstigsten Fahrräder, die wir finden können. Es sind auch die Schäbigsten, doch immerhin fahren und bremsen sie. Auf zwei Rädern durch Angkor Wat – ich würde es nicht wieder tun. Es ist eine rießige Tempelanlage, bei der es gut und gerne mal bis zu 15 Minuten per Rad bi zum nächsten Tempel dautert. Bei knapp 40 Grad ist der Spaß so schnell verschwunden wie er da war. Aber trotzdem ist es ein einmaliges Erlebnis durch die Anlage zu cruisen. Ich revidiere… wer Zeit hat, sollte sich für einen Tag ein Fahrrad mieten. Für die große Tour empfiehlt sich dann ein Tuktuk inkl. Fahrer, der einem den ganzen Tag zur Verfügung steht. Am zweiten Tag stehen wir also zeitig auf, sodass wir pünktlich zum Sonnenaufgang ankommen. Schon am Eingang stehen die ersten Touristen und machen bereits viele Fotos. Drinnen wird es noch voller, aber für jeden gibt´s ein Plätzchen. Und wer noch zu müde ist (5:30 Uhr) sich nicht durch die Tourigruppen zu boxen, für den gibt es immer noch den Teich auf der rechten Seite. Mit den Blättern im See hat dieser seinen ganz eigenen Charme. Anschließend durchqueren wir den Tempel, frühstücken zu maßlos überteuerten Preisen und ich treffe auf ein paar Mönche, mit denen ich auf gut Glück irgendwie kommuniziere. Draußen wartet dann schon unser Tuktuk Fahrer und bringt uns zu den nächsten Tempeln. Einer nach dem anderen, Tempel für Tempel, jeder anders und doch aber gleich. Alle wunderschön, aber irgendwann nur noch Stein. Um 9 Uhr morgens sind es bereits 30 Grad. Das Highlight sind nicht mehr die Tempel, sondern die 2-3 minütigen Fahrten dazwischen – Wind, sitzen, entspannen. Oh ja, bitte fahr uns 5x mal im Kreis, dafür zahlen wir auch gerne 50 Cent extra. Uns wird schnell klar, dass das 3-Tages Ticket die richtige Wahl war (2 Tage gibt es leider nicht bzw. kosten das gleiche wie 3 Tage).

Nachmittags kommen wir wieder im Hostel an. Ab in den Pool und abkühlen. Den dritten Besuchertag reduzieren wir darauf Angkor Wat lediglich nochmal bei Sonnenuntergang zu besuchen. Alles andere gleicht nur weiteren Steinen, Ruinen und Urwald. Das Tuktuk haben wir allerdings um eine Stunde verpasst. Das Wasser war kälter, der Ventilator effektiver. Dafür die Bar „Angkor What?“ mehr von uns profitiert. Direkt gegenüber liegt die Temple Bar. Beide befinden sich in der Pub Street und beschallen sich gegenseitig mit lautstarker Musik. Gegen 23h ist es dann meistens soweit und die ersten Leute fangen auf der Straße an zu tanzen. Wir fragen uns, ob sie zu David Guetta oder zu der gegenüberliegenden Musik von Bruno Mars tanzen. Es passt zu beidem.

 

ANGKOR WAT: Tag 1

Grenzübergang IMG_1788_klein IMG_1789_klein

IMG_1823_klein IMG_1812_klein IMG_1779_klein

 

 

ANGKOR WAT: Tag 2

 

 

 

ANGKOR WHAT?

dhabermann
About the Author:
gelernter Reiseverkehrskaufmann, Weltenbummler und leidenschaftlicher Hobbyfotograf


Leave a Comment!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.