Jul 21
dhabermann

Kambodscha – von Phnom Penh nach Koh Rong

In Phnom Penh

bin ich nur kurze Zeit, aber außer ein paar Palästen, den Märkten oder dem chaotischen Verkehr gibt es auch nicht allzu viel zu entdecken. Ein Ausflug zu den Killing Fields ist ein muss! Ich hab´s jedoch nicht gemacht. Es ist sehr interessant, der Nachmittag danach ist allerdings gelaufen. Die Massengräber zu sehen, in denen mehr als 17.000 Menschen politischer Massenmorde beerdigt liegen und mittlerweile einige Knochen aus der Erde ragen – dafür war ich nicht in der Stimmung. Also bleibe ich nur eine Nacht und fahre schließlich weiter nach Sihanoukville. Von dort geht´s direkt peer Speedboat auf die Insel Koh Rong.

 

Phnom Penh

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Phnom Penh Phnom Penh

Phnom Penh

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Busfahrt Siem Reap --> Phnom Penh Busfahrt Siem Reap --> Phnom Penh Busfahrt Phnom Penh --> Sihanoukville

 

Koh Rong

Ein kleines Paradies, dass noch nicht mit Resorts oder riesigen Hotels zugebaut ist. Feinsandige, helle Strände. Türkisblaues, kristallklares Wasser. Schattenspendende Palmen. Perfektes Wetter. Die größere Insel ist eher eine Partyinsel, wo sich vom Bootsanleger eine Holzhütte an die Nächste reiht. Die Zimmer & Bungalows sind schlicht. In der Nebensaison ist es ok, zur Hauptsaison will ich jedoch nicht unbedingt dort sein. Zu Abwasserverstopfungen kommt es auch des öfteren Mal, da keiner die Hinweisschilder ernst nimmt und das Toilettenpapier in die Toilette anstatt in den dafür vorgesehenen Mülleimer schmeißt (wie so oft in Südostasien). Wer es ruhiger mag, der sollte auf die Nachbarinsel Koh Rong Samloem., wo die Strände angeblich noch schöner sein sollen. Wir bleiben jedoch auf der Hauptinsel und leihen am zweiten Tag ein Kanu aus, paddeln damit einen Strandabschnitt weiter zum „long beach“ und ich hole mir den bisher schlimmsten Sonnenbrand. Mindestens zwei Wochen wird es dauern, bis sich mein Rücken einigermaßen erholt hat.

In den insgesamt 4 Tagen ist es mir noch nie so schwer gefallen irgendeine Entscheidung zu treffen. Die Hitze, die Gemütlichkeit, die Unentschlossenheit und ganz bestimmt der Sonnenbrand. Der Gedanke, was ich überhaupt essen soll überfordert mich dermaßen, dass ich fast verhungere. Wie soll ich nur einen Entschluss fassen, was ich nach der Insel machen will? Zurück nach Phnom Penh? Nach Kampot? Vielleicht auch schon früher nach Bangkok? Ziemlich spontan wurde es was ganz anderes: Singapur. Ein guter Freund hat dort seine letzten Arbeitstage. Mit der miserabelsten Internetverbindung (wirklich zum Ausrasten!!) recherchiere ich nach Flugpreisen, Fähr- und Buszeiten. Ich habe Glück, finde einen akzeptablen Flugpreis, nehme die Fähre am nächsten Morgen, setze mich anschließend direkt in einen Bus nach Phnom Penh, übernachte dort und fliege am Morgen darauf mit Jetstar nach Singapur.

 

Koh Rong

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Koh Rong Koh Rong Koh Rong

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Koh Rong

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Koh Rong

dhabermann
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gelernter Reiseverkehrskaufmann, Weltenbummler und leidenschaftlicher Hobbyfotograf


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